Adressaten, Nutzer, Agency: Akteursbezogene - download pdf or read online

By Dipl.-Päd., Dr. phil. Gunther Graßhoff (auth.), Gunther Graßhoff (eds.)

ISBN-10: 3531183001

ISBN-13: 9783531183008

ISBN-10: 3531190075

ISBN-13: 9783531190075

Die Menschen, um die es im Feld Soziale Arbeit eigentlich geht, werden als Adressaten in Forschungsarbeiten zu den verschiedenen Handlungsfeldern im Grunde nur am Rande thematisiert. Soziale Arbeit als Forschungsgebiet bleibt konzentriert auf eine eigene institutionelle und professionelle Praxis. Im Gegensatz hierzu werden Adressaten oder Nutzer im Kontext lebenweltsorientierter und dienstleistungsorientierter Ansätze eine wachsende Bedeutung zu geschrieben. Vor diesem widersprüchlichen Hintergrund ist es Ziel dieser Darstellung, die aktuelle Diskussion verschiedener Ansätze einer Adressatenforschung zu systematisieren und sozialpädagogische Adressatenforschung theoretisch und methodologisch zu fundieren.

Show description

Read or Download Adressaten, Nutzer, Agency: Akteursbezogene Forschungsperspektiven in der Sozialen Arbeit PDF

Similar german_11 books

Get Mechanische Herz-Kreislauf-Unterstützung: Indikationen, PDF

Im handlichen Taschenbuchformat gibt das Buch einen Überblick zum aktuellen Stand der mechanischen Herz-Kreislauf-Unterstützung. Die einzelnen verwendeten Systeme werden in Wort und Bild vorgestellt, ihre Besonderheiten und Einsatzmöglichkeiten hervorgehoben und die nationalen und internationalen Ergebnisse ihrer Anwendung zusammengefasst.

Extra resources for Adressaten, Nutzer, Agency: Akteursbezogene Forschungsperspektiven in der Sozialen Arbeit

Example text

Sozialpädagogische Unterstützungsleistungeo sind als "professionelle Prozedur" (Alheit 1995; S. 295) zu versteheo, die in individuelle Entwicklungsprozesse eingebaut und damit an der Konstitution ebenso wie an der Kontrolle von Lebensgeschichten beteiligt sind. Sie geben Anstöße zu subjektiven Bildungsprozessen und bieten Möglichkeiten zu dereo Realisierung. Die jeweiligeo Auswirkungeo auf die lebeosgeschichtliche Entwicklung sind allerdings durch subjektive Bewältigungsprozesse vermittelt. Erst die Auseinandersetzung mit deo institutionellen G.

3. Fazit Im hier vorgestellten Konzept eines relationalen Adressatenbegriffs wird der Versuch uoternommen, die Dichotomie Individuum/Institution aufzuheben uod Prozesse von Subjektivieruogsweisen in Bezug auf uod innerhalb der Nutzuog von Angeboten der Sozialen Arbeit als vielschichtige Prozesse der Selbstkonstitution aufzuzeigen. Eine Systematik dieser Relationalität muss demnach - wie im Vorhergehenden herausgearbeitet wurde - theoretische Elemente zusammenbringen aus Konzepten des Subjektverständnisses uod aus Analysen der institutionell-sozialpolitischen Strukturiertheit der Sozialen Arbeit.

1tnisse 49 ,Subiekt' Aneignung Kein vorgängiges Subjekt, sondern Koostituiorung in widcrsprüchlichen Vergesellschaftungsprozessen ,Institution'I,Svstem' Anerkennung Historisch-gesellschaftlicher Prozess der Bedarfsdefinition; historisch variable Vorstellungen von Normalität und Abweichung Biografische Aufschichtungen; Begrenzende Lebenslagen (z. B. produktives oder regressives Bewäl- Schicht, Ethnie, Geschlecht); tigungshandeln ~titutimrelleAkuphmzo~ Negation von Bedarfen ~ Adressat innen subjektiv erlebter Nutzen Qualität der Beeinflussung von Bildung und Bewältigung durch sozialpädagogische Dienstleistungen Erweiterung von Handlungsfähigadressatenbezogene Passung der keit (,gelingenderer Alltag') Angebore Selbstbestimmung durch Beteimachtvolle Institutionen; machtligung o~ Verweigerung; meist volle Deutungen; rechtliche und geringe Definitionsmacht; ~titutimrelle Autorität Loyalitätsverhältnisse Die hier verfolgte und in vorstehender Übersicht aufgelistete Bestimmung des Adressatenbegriffs zeigt mögliche Suchperspektiven für eine reflexive Adressatenforschung, die sie von weiteren Forschungskategorien unterscheidet.

Download PDF sample

Adressaten, Nutzer, Agency: Akteursbezogene Forschungsperspektiven in der Sozialen Arbeit by Dipl.-Päd., Dr. phil. Gunther Graßhoff (auth.), Gunther Graßhoff (eds.)


by Donald
4.4

Rated 4.58 of 5 – based on 50 votes